Hier geht’s ins Nichts

DAS NICHTS

In der Physik, die als Naturwissenschaft die objektive Realität beschreiben muß, gibt es kein Nichts, keine Leere und kein Immaterielles. Das Nichts vermittelt nichts. Es ist nicht fest, nicht flüssig und nicht gasförmig. Es ist nicht spürbar für die menschlichen Sinne, man kann es nicht riechen, nicht schmecken, nicht sehen und nicht hören, es vermittelt nichts, reizt und stört uns nicht. Auch mit entsprechender Technik wie Detektoren, Scannern, Mikroskopen usw. kann ein Nichts  niemals nachgewiesen oder bewiesen werden – immer ist da noch etwas. Niemand hat bisher die Existenz eines Immateriellen bzw. Nichts nachweisen können.

Das Nichts existiert nur in unserer menschlichen Vorstellung. Und nur im Denken des Menschen spielt ein vermeintliches Nichts eine wesentliche Rolle. Etwas zu essen und zu trinken haben oder nichts zu haben, ist für den Menschen von größter Bedeutung. Das physikalische Gesetz von der Erhaltung der Energie könnte uns Menschen hingegen eher gleichgültig bleiben, wenn es um unsere derzeitigen Energieprobleme geht, denn dessen wesentliche Aussage gilt vor allem für das Universum insgesamt. Dennoch besitzt es auch für unser Leben eine Bedeutung. Jeder, der mit anderen Menschen kommuniziert, nimmt z.B. an einem Energieaustausch teil, weil all unsere Informationen an Materie und Energie gebunden sind. Niemand denkt z.B. bei einer Unterhaltung daran, dass ohne Energie keine Information von einer Person zur anderen gelangen könnte … Aber vor allem beschreibt dieses Gesetz, warum es keinen Impuls aus einem vermeintlichen Nichts geben kann, und damit auch, dass ein Nichts als immaterielle Größe nicht existiert oder wenigstens absolut zu vernachlässigen ist.

Wenn wir aber annehmen, das Nichts existierte als Parallelwelt, dann könnten keinerlei Impulse zwischen dem immateriellen Nichts und unserer real existierenden Welt ausgetauscht werden, weil das Nichts über keinerlei physikalische und damit auch nicht über chemische Eigenschaften verfügt, die eine Interaktion erst ermöglichen. Das Nichts besteht aus nichts, es besitzt keine Masse und keine Energie, es besteht nicht aus Molekülen, Atomen, Teilchen oder Antiteilchen. Das Nichts lässt keinerlei Aussage über seine Statik oder Bewegung zu, besitzt keine Traktion und Attraktion. Das Nichts ist zu keiner Aktion oder Reaktion fähig. Existierte also eine solche Parallelwelt, wäre diese einfach zu vernachlässigen, weil es keinerlei Wechselwirkung mit Materie und Energie geben kann.

Das gesamte Universum kann folglich nur aus Materie und Energie bestehen, wobei Energie faktisch auch nur als bewegte Materie anzusehen ist. In diesem Universum gibt es deshalb auch keinen leeren Raum und die These, wonach sich das All ausdehne, erweist sich ebenso als falsch. Wohin soll es sich dehnen, wenn eine Interaktion zwischen dem Nichts und den Galaxien nicht möglich ist ? Nur weil sich die Galaxien voneinander wegbewegen sollen, bedeutet dies doch keine Ausdehnung des Universums. Wohin sollte es sich denn dehnen ? Ins Nichts ? Aber die Materie kann nicht angezogen sein davon, denn das Nichts besitzt keinerlei physikalische Eigenschaften und ist damit immateriell. Ein Raum ohne Materie wäre für alle sich parallel dazu befindliche tatsächlich vorhandene Materie kein Ziel, d.h. die Galaxien können sich in kein Nichts bewegen, eher wird ihre Bewegung von der Gravitation bestimmt, also je nachdem, ob diese stärker oder schwächer, wird sie sich in einen Bereich des materiellen Raums bewegen, der eine entsprechend physikalisch interessante Eigenschaft besitzt. Nehmen wir einen Bereich an, wo die Gravitation stark reduziert ist durch eine aufgehobene Konzentration von Materie. Warum überhaupt sonst rasen die Galaxien durchs All ? (Wer an einen Urknall glaubt und an die entsprechende Theorie von der Ausdehnung des Universums, glaubt demnach, alle Galaxien kämen aus einem Zentrum, wenn sie sich danach auseinanderbewegen …)

Hier findet sich dann die für uns weitgehend unbekannte Welt der Strukturen kleinster Teilchen, von deren Aufbau, Organisation und Bewegung wir keinerlei Ahnung haben. Diese kleinsten Teilchen haben physikalische Eigenschaften und sind damit als Materie anzusehen. Kleinste Teilchen sind es, die als sogenannte Gravitationslinsen fungieren mit ihren spektakulären optischen Effekten. Die Gravitation größerer Himmelskörper oder Galaxien konzentriert oder verdichtet diese Teilchen zu regelrecht materiellen, – man könnte hier auch sagen: körperhaften Linsen.         

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